Feldenkrais und die Jagd

Wie passt Feldenkrais in den Kontext Jagd? Was bringen mir Feldenkrais-Stunden als Jäger oder Jägerin?

Durch eine gesteigerte Selbstwahrnehumg und -steuerung und einen Zuwachs an Koordinationsfähigkeit können Jäger und Jägerinnen Muskelspannungen, beispielsweise im Schulter/Nackenbereich,  wahrnehmen und lösen, ihre Atmung besser steuern und so zu einem ruhigeren Anschlag und verbesserter Schusspräzsion kommen.

Optimierte Bewegung im Gelände: Die Methode schult die Koordination und das Gleichgewicht, was das lautlose Pirschen und die Trittsicherheit in unwegsamem Gelände unterstützt.

Mentale Ruhe und Fokus: Ähnlich wie beim therapeutischen Bogenschießen hilft Feldenkrais, in Stressmomenten (z. B. beim Anblick von Wild) die Konzentration zu halten und "das Unmögliche möglich, das Mögliche leicht und das Leichte elegant" zu machen.

Schmerzprävention: Lange Ansitze in oft unbequemen Positionen führen häufig zu Rücken- oder Nackenschmerzen. Feldenkrais hilft, Haltungsgewohnheiten zu erkennen und schmerzfreie Alternativen zu finden.